LaseMD Ultra: Nicht-ablative Hauterneuerung mit Thulium-Technologie
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Inhaltsverzeichnis
Was macht LaseMD Ultra anders?
Um zu verstehen, warum LaseMD Ultra besonders ist, müssen wir die Evolution der Laser-Technologie verstehen. Frühe ästhetische Laser waren ablativ – sie trugen die oberste Hautschicht komplett ab. Das war effektiv, aber mit erheblichen Nebenwirkungen und langer Heilung verbunden.
Dann kamen fraktionierte Laser, die nur einen Bruchteil der Hautoberfläche behandeln und dazwischen gesunde Haut belassen. Dies beschleunigte die Heilung. Doch viele fraktionierte Laser waren immer noch ablativ.
LaseMD Ultra geht einen Schritt weiter: Es ist ein nicht-ablativer, fraktionierter Thulium-Laser. Das bedeutet: Die Hautoberfläche bleibt intakt, die Behandlung findet in den tieferen Schichten statt, die Heilung ist minimal, und die Ausfallzeit ist auf 1-2 Tage reduziert.
Thulium: Die Wellenlänge macht den Unterschied
Die Besonderheit des LaseMD Ultra liegt in seiner Wellenlänge: 1927 nm im Thulium-Spektrum. Diese Wellenlänge wird optimal von Wasser in der Haut absorbiert und dringt präzise in die oberen Hautschichten ein, ohne die Oberfläche zu zerstören.
Das Resultat: kontrollierte thermische Zonen in der Haut, die Reparaturprozesse auslösen, ohne sichtbare Wunden, Stimulation von Kollagenproduktion und Zellerneuerung sowie gleichzeitige Behandlung von Pigmenten und Hautstruktur.
Der Laser arbeitet mit einem Ultra-Pulse-Modus, der die Energie in ultrakurzen Impulsen abgibt. Dies minimiert die Hitzebelastung des umliegenden Gewebes und erhöht die Sicherheit und Verträglichkeit.
Wofür wird LaseMD Ultra eingesetzt?
Die Anwendungsbereiche sind vielfältig und machen LaseMD Ultra zu einem der vielseitigsten nicht-ablativen Laser.
Pigmentstörungen sind eine Hauptindikation. Sonnenflecken, Altersflecken, Melasma und post-inflammatorische Hyperpigmentierung sprechen gut an. Die Wellenlänge zielt gezielt auf Melanin ab und fragmentiert die Pigmentansammlungen, die dann vom Körper abgebaut werden.
Feine Linien und Falten können durch die Kollagenstimulation gemildert werden. LaseMD Ultra kann nicht tiefe, ausgeprägte Falten beseitigen – dafür sind ablative Laser oder Filler besser geeignet. Aber für feine Linien, Knitterfältchen und allgemeine Hautalterungszeichen ist es sehr effektiv.
Hautstruktur und Poren werden verfeinert. Die Behandlung glättet unebene Haut, verkleinert die Porenerscheinung und verbessert die allgemeine Hauttextur.
Sonnenschäden – die kumulativen Effekte jahrelanger UV-Exposition – können revidiert werden. Pigmentierung, rauhe Textur und präkanzeröse Veränderungen (aktinische Keratosen) sprechen gut an.
Melasma ist eine besondere Herausforderung, da es oft auf aggressive Behandlungen mit Verschlechterung reagiert. LaseMD Ultra ist sanft genug, um Melasma zu behandeln, ohne es zu verschlimmern – bei korrekter Anwendung.
Post-Akne-Verfärbungen und oberflächliche Narben können aufgehellt und geglättet werden.
Der Behandlungsablauf
Eine LaseMD Ultra-Behandlung dauert etwa 20-30 Minuten und läuft in mehreren Schritten ab.
Zunächst wird die Haut gründlich gereinigt und von Make-up befreit. Dann wird oft eine betäubende Creme aufgetragen und für 20-30 Minuten einwirken gelassen. Obwohl die Behandlung als gut tolerierbar gilt, erhöht die Betäubung den Komfort.
Vor der Laser-Behandlung wird häufig ein spezielles Serum aufgetragen – meist ein Cocktail aus aufhellenden Wirkstoffen, Antioxidantien oder Wachstumsfaktoren. Der Laser erzeugt Mikrokanäle in der Haut, die als “Transdermal Optical Pathway” (TOP) bezeichnet werden. Diese Kanäle ermöglichen ein tieferes Eindringen der Wirkstoffe – eine Art “Laser-assisted drug delivery”.
Dann kommt der Laser zum Einsatz. Der Behandlungskopf gleitet über die Haut, während ultrakurze Laserpulse abgegeben werden. Das Gefühl wird meist als leichtes Prickeln oder Hitze beschrieben – unangenehm, aber nicht schmerzhaft, besonders mit Betäubung.
Die Haut rötet sich während der Behandlung und kann leicht anschwellen. Nach der Laserbehandlung werden kühlende und beruhigende Produkte aufgetragen. Sie verlassen die Praxis mit rosiger bis leicht geröteter Haut.
Was passiert nach der Behandlung?
Die ersten 24 Stunden: Ihre Haut ist gerötet, ähnlich einem leichten Sonnenbrand. Sie kann sich warm anfühlen und leicht geschwollen sein. Dies ist normal und Teil des Heilungsprozesses. Kühlen hilft.
Tag 2-3: Die Rötung lässt nach. Jetzt beginnt häufig ein leichtes Prickeln oder Jucken – ein Zeichen, dass die Haut sich erneuert. Manche Menschen erleben eine “Bronzing”-Phase: Die behandelten Pigmente werden dunkler, bevor sie abblättern.
Tag 4-7: Die Haut kann sich leicht schuppen oder trocken anfühlen. Dies ist die Phase der Erneuerung – alte, pigmentierte Hautzellen werden abgestoßen. Peelen oder Rubbeln sollte vermieden werden; die Haut schuppt von selbst.
Nach 1-2 Wochen: Die Haut hat sich erneuert. Sie sieht frischer, ebenmäßiger und strahlender aus. Pigmentflecken sind aufgehellt, die Textur ist verfeinert.
Die volle Wirkung entfaltet sich über 4-6 Wochen, da die Kollagenproduktion weiterläuft und sich die Hautqualität zunehmend verbessert.
Wie viele Behandlungen braucht man?
Die Anzahl hängt vom Ausgangsbefund und den Zielen ab. Für Erhaltung und Prävention: 1-2 Behandlungen pro Jahr reichen oft, um die Hautqualität zu erhalten und leichte Sonnenschäden zu korrigieren.
Für moderate Pigmentstörungen oder Hautalterung: 3-4 Behandlungen im Abstand von 3-4 Wochen bilden oft die Basisserie.
Für hartnäckige Probleme wie ausgeprägtes Melasma oder tiefe Sonnenschäden: 4-6 Behandlungen können nötig sein, oft kombiniert mit anderen Behandlungen oder speziellen Heimroutinen.
Der Vorteil: Die Behandlungen sind kumulativ. Jede Sitzung bringt Verbesserung, und die Effekte addieren sich.
Wie unterscheidet sich LaseMD Ultra von anderen Laser-Systemen?
LaseMD Ultra vs. CO2-Laser: CO2-Laser sind ablativ – sie tragen die oberste Hautschicht ab. Sie sind aggressiver, effektiver bei tiefen Falten und Narben, haben aber 7-14 Tage Ausfallzeit. LaseMD Ultra ist sanfter mit 1-2 Tagen Ausfallzeit, aber weniger effektiv bei tiefen Problemen. Für Pigmente und Hautqualität ist LaseMD oft ausreichend.
LaseMD Ultra vs. IPL (Intense Pulsed Light): IPL ist technisch kein Laser, sondern Breitspektrum-Licht. Es ist gut für oberflächliche Pigmente und Rötungen, aber weniger präzise. LaseMD bietet tiefere Wirkung und bessere Hauterneuerung.
LaseMD Ultra vs. Fraxel: Fraxel ist ein anderer fraktionierter nicht-ablativer Laser (meist Erbium). Beide sind vergleichbar, aber LaseMD Ultra hat durch die Thulium-Wellenlänge oft bessere Pigmentkorrektur und wird als verträglicher beschrieben.
Die Wahl hängt vom Problem ab: Für Pigmente und Hautqualität ist LaseMD Ultra exzellent. Für tiefe Narben oder ausgeprägte Falten sind ablative Laser überlegen. Für oberflächliche Rötungen kann IPL genügen.
Für wen ist LaseMD Ultra geeignet?
LaseMD Ultra eignet sich für die meisten Hauttypen, einschließlich dunklerer Hauttöne – ein Vorteil gegenüber manchen älteren Lasern, die bei dunkler Haut riskant sind.
Ideal ist die Behandlung für Menschen mit Pigmentflecken durch Sonne oder Alter, Melasma (mit Vorsicht und Expertise), ersten Zeichen der Hautalterung, unebener Hautstruktur oder post-Akne-Verfärbungen.
Weniger geeignet ist LaseMD für aktive Akne (erst Akne behandeln, dann Laser), tiefe, atrophe Narben (hier sind ablative Laser besser), sehr dunkle Hauttöne (erhöhtes Risiko, erfordert besondere Vorsicht) oder unrealistische Erwartungen (LaseMD ist nicht für dramatische Transformationen, sondern für graduelle Verbesserung).
Risiken und Nebenwirkungen
LaseMD Ultra gilt als sehr sicher, wenn korrekt angewendet. Dennoch gibt es mögliche Nebenwirkungen.
Häufig und harmlos: Rötung (1-3 Tage), leichte Schwellung (1-2 Tage), Trockenheit und Schuppung (3-7 Tage), vorübergehende Bronzing-Effekte bei Pigmenten.
Selten, aber möglich: Post-inflammatorische Hyperpigmentierung (PIH), besonders bei dunkleren Hauttypen oder unzureichendem Sonnenschutz. Hypopigmentierung (Aufhellung) bei zu aggressiver Behandlung. Infektionen (bei unsachgemäßer Nachsorge) oder Aktivierung von Herpes (bei Neigung).
Die meisten Nebenwirkungen sind vermeidbar durch korrekte Anwendung, individuelle Parametereinstellung, konsequenten Sonnenschutz und sachgemäße Nachsorge.
Die Nachsorge ist entscheidend
LaseMD Ultra ist nur so gut wie die Nachsorge. Die Haut ist nach der Behandlung besonders empfindlich und aufnahmefähig.
In den ersten 24-48 Stunden sollten Sie sanfte, beruhigende Pflege verwenden (oft werden spezielle Post-Laser-Produkte empfohlen). Verzichten Sie auf aggressive Wirkstoffe wie Retinol, AHAs oder Vitamin C. Vermeiden Sie Make-up am ersten Tag. Kein Sport, Sauna oder intensive Hitze für 48 Stunden.
Ab Tag 3 können Sie normale, milde Pflege wieder aufnehmen. Starkes Rubbeln oder Peelen sollte vermieden werden – die Haut schält von selbst.
Die wichtigste Regel: Sonnenschutz, Sonnenschutz, Sonnenschutz! Verwenden Sie täglich LSF 50+, auch bei bewölktem Himmel. Vermeiden Sie direkte Sonnenexposition für mindestens 2 Wochen. Ohne konsequenten Sonnenschutz riskieren Sie PIH oder Verschlechterung.
Kombinationen mit anderen Behandlungen
LaseMD Ultra lässt sich hervorragend mit anderen Behandlungen kombinieren. Mit Skinboostern oder PRP nach der Laserserie zur Unterstützung der Regeneration. Mit chemischen Peelings im Wechsel (nicht gleichzeitig). Mit Profhilo® oder Polynukleotiden für umfassende Hautverbesserung. Mit Botulinumtoxin oder Fillern – die Behandlungen beeinflussen sich nicht.
Manche Ärzte nutzen LaseMD sogar als “Transporter” für spezielle Wirkstoffe, die während der Behandlung aufgetragen werden und durch die Laser-induzierten Mikrokanäle besser eindringen.
Kosten und Investment
Die Kosten für eine LaseMD Ultra-Behandlung variieren abhängig von der behandelten Fläche, dem individuellen Behandlungsplan und der Anzahl der notwendigen Sitzungen.
Eine Serie von mehreren Behandlungen ist in der Regel empfehlenswert, um optimale Ergebnisse zu erzielen. In einem persönlichen Beratungsgespräch können wir Ihnen einen individuellen Kostenvoranschlag erstellen, der auf Ihre spezifischen Bedürfnisse abgestimmt ist.
Die Investition sollte im Verhältnis zu den Ergebnissen und der sozialen Verträglichkeit betrachtet werden. Im Vergleich zu ablativen Lasern mit langer Ausfallzeit oder dem Risiko dauerhafter Pigmentprobleme ist LaseMD Ultra oft die sozialverträglichere und sicherere Option. Zudem sind die Ergebnisse langanhaltend – mit konsequentem Sonnenschutz können Sie die Verbesserung über Jahre behalten.
Die richtige Jahreszeit
LaseMD Ultra kann theoretisch ganzjährig durchgeführt werden, aber Herbst und Winter sind ideal. Die UV-Belastung ist geringer, die Haut ist weniger sonnenexponiert, und Sie haben eher Gelegenheit für Indoor-Aktivitäten während der Heilungsphase.
Im Sommer ist die Behandlung möglich, erfordert aber noch strengeren Sonnenschutz und höhere Vorsicht. Wenn Sie im Sommer Urlaub am Strand planen, verschieben Sie die Behandlung besser.
Realistische Erwartungen
LaseMD Ultra ist eine exzellente Behandlung für Hautqualität und Pigmentprobleme, aber es ist kein Wundermittel. Sie können erwarten: Aufhellung von Pigmentflecken um 50-80%, deutlich verbesserter Hautton und -textur, feinere Poren und glattere Haut, frischeres, strahlendes Aussehen sowie Reduktion feiner Linien.
Sie können nicht erwarten: vollständige Beseitigung aller Pigmente in einer Sitzung, Eliminierung tiefer Falten, dramatisches Face-Lifting oder dauerhafte Ergebnisse ohne Sonnenschutz.
Die Behandlung ist graduell, kumulativ und natürlich. Sie werden besser aussehen, aber immer noch wie Sie selbst – nur mit gesünderer Haut.
Fazit: Eine Investition in Ihre Hautgesundheit
LaseMD Ultra repräsentiert den aktuellen Stand der nicht-ablativen Laser-Technologie – effektiv, sicher und sozialverträglich. Für Menschen, die ihre Hautqualität verbessern, Pigmente aufhellen und Zeichen der Hautalterung mildern möchten, ohne tagelange Ausfallzeit, ist es eine ausgezeichnete Option.
Die Ergebnisse sind nicht dramatisch-über-Nacht, sondern graduell-über-Wochen. Aber genau das macht sie so natürlich. Niemand wird fragen, “Was hast du machen lassen?” – sie werden einfach denken, Sie sehen großartig aus.
Wenn Sie über LaseMD Ultra nachdenken, wählen Sie einen erfahrenen Behandler, der die Technologie versteht und die Parameter individuell anpasst. Lassen Sie sich ausführlich beraten, klären Sie Ihre Erwartungen und committen Sie sich zu konsequentem Sonnenschutz. Dann steht einer erfolgreichen Behandlung nichts im Weg.
FAQ: Häufige Fragen zu LaseMD Ultra
LaseMD Ultra ist ein nicht-ablativer, fraktionierter Thulium-Laser zur Verbesserung der Hautqualität. Er behandelt unter anderem Pigmentflecken, Sonnenschäden, feine Linien, Poren und eine unebene Hautstruktur, ohne die Hautoberfläche vollständig abzutragen.
Nicht-ablativ bedeutet, dass die Hautoberfläche intakt bleibt. Der Laser wirkt gezielt in tieferen Hautschichten, regt dort Reparaturprozesse an und unterstützt die Kollagenbildung, ohne eine offene Wunde zu erzeugen.
LaseMD Ultra eignet sich besonders bei Pigmentstörungen, Altersflecken, Sonnenflecken, Melasma, feinen Linien, vergrößerten Poren, unebener Hautstruktur, Sonnenschäden und post-Akne-Verfärbungen.
Der LaseMD Ultra arbeitet mit einer Wellenlänge von 1927 nm. Diese Energie wird gezielt von Wasser in der Haut aufgenommen und erzeugt kontrollierte thermische Zonen. Dadurch werden Zellerneuerung, Kollagenproduktion und Hautregeneration angeregt.
Die Behandlung wird meist als gut tolerierbar beschrieben. Viele Patientinnen und Patienten empfinden ein leichtes Prickeln oder Wärmegefühl. Für mehr Komfort kann vorab eine betäubende Creme aufgetragen werden.
Eine Behandlung dauert in der Regel etwa 20 bis 30 Minuten. Wird vorher eine Betäubungscreme verwendet, kommt zusätzliche Einwirkzeit hinzu.
Erste Verbesserungen zeigen sich oft nach 1 bis 2 Wochen, wenn die Haut frischer und ebenmäßiger wirkt. Die volle Wirkung entwickelt sich meist über 4 bis 6 Wochen, da die Kollagenproduktion weiterläuft.
Das hängt vom Hautzustand und Behandlungsziel ab. Für Prävention oder Erhaltung können 1 bis 2 Sitzungen pro Jahr ausreichen. Bei Pigmentstörungen, Hautalterung oder Melasma sind häufig mehrere Behandlungen im Abstand von einigen Wochen sinnvoll.
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