Botox Behandlung gegen Stirnfalten in Hannover
Sorgenfalten glätten | Sanfte Entspannung | Natürlich wirkend
Schauen Sie in den Spiegel und sehen dauerhaft besorgt aus, obwohl Sie sich entspannt fühlen? Stirnfalten entstehen durch jahrelange Mimik — durch Nachdenken, Konzentration oder einfach durch die Sonne in den Augen. Mit der Zeit prägen sich diese Linien ein und lassen Sie gestresster wirken, als Sie sind. Mit Botox können wir diese Falten effektiv glätten und Ihnen wieder einen entspannteren Ausdruck geben.
Key Facts
- Behandlungsdauer
- Wirkeintritt
- Ergebnishaltbarkeit
- Regenerationszeit
Warum entstehen Stirnfalten?
Ständige Muskelbewegung: Jedes Mal, wenn Sie die Stirn runzeln, nachdenken oder bei Sonnenschein die Augen zusammenkneifen, arbeitet der Stirnmuskel.
Jahre der Mimik: Was in jungen Jahren nur bei Anspannung sichtbar war, prägt sich mit der Zeit dauerhaft ein. Die Haut „merkt“ sich die Bewegungen.
Kollagenverlust: Ab etwa 25 Jahren produziert die Haut weniger Kollagen. Die Falten können sich nicht mehr so gut zurückbilden.
Individuelle Unterschiede: Manche Menschen sind stärker betroffen — durch Gene, Sonneneinstrahlung oder einfach durch eine sehr lebhafte Mimik.
Wie Botox bei Stirnfalten hilft
Gezielte Muskelentspannung: Wir spritzen Botox in den Stirnmuskel, der für die Querfalten verantwortlich ist.
Kontrollierte Entspannung: Der Muskel wird nicht gelähmt, sondern nur entspannt. Sie können weiterhin Gefühle zeigen, aber weniger extrem.
Glatte Stirn: Ohne die ständige Muskelanspannung können sich die Falten glätten und neue entstehen langsamer.
Präventiver Effekt: Wenn Sie frühzeitig beginnen, können Sie verhindern, dass sich tiefe Falten überhaupt bilden.
Was wir erreichen können
Entspannterer Ausdruck: Sie sehen weniger gestresst und besorgter aus, auch wenn Sie konzentriert sind.
Glattere Stirnhaut: Die horizontalen Linien werden deutlich reduziert oder verschwinden ganz.
Harmonische Mimik: Ihre Gesichtsausdrücke bleiben natürlich, aber weniger angespannt.
Jugendlichere Ausstrahlung: Eine glatte Stirn lässt das ganze Gesicht jünger wirken.
Wichtige Überlegungen vor der Behandlung
Natürlichkeit hat Vorrang: Unser Ziel ist eine entspannte, nicht eine bewegungslose Stirn. Sie sollen weiterhin Gefühle zeigen können.
Individuelle Dosierung: Je nach Muskelstärke und gewünschtem Ergebnis dosieren wir unterschiedlich.
Realistische Erwartungen: Sehr tiefe Falten brauchen manchmal mehrere Behandlungen oder zusätzliche Therapien.
Timing beachten: Die volle Wirkung entfaltet sich über 1-2 Wochen. Haben Sie Geduld.
Warum MYSKIN für Stirnfalten?
Stirnfalten zu behandeln ist eine der häufigsten Botox-Anwendungen, aber trotzdem nicht trivial. Die richtige Balance zwischen Entspannung und natürlicher Mimik erfordert Erfahrung.
Wir analysieren vor der Behandlung genau Ihre Mimik: Wie stark ist Ihr Stirnmuskel? Wie bewegt sich Ihre Stirn beim Sprechen? Welche Dosierung passt zu Ihnen? Nur so können wir optimale Ergebnisse erzielen.
Die Anatomie der Stirnfalten
Stirnfalten gehören zu den häufigsten mimischen Falten im Gesicht und entstehen vor allem durch die wiederholte Aktivität des Stirnmuskels, des sogenannten Musculus frontalis. Dieser Muskel hebt die Augenbrauen an und sorgt dafür, dass sich auf der Stirn horizontale Linien bilden. Während diese Falten in jungen Jahren meist nur bei aktiver Mimik sichtbar sind, können sie sich mit der Zeit dauerhaft in die Haut einprägen.
Neben der natürlichen Gesichtsmimik spielen auch altersbedingte Veränderungen eine wichtige Rolle. Mit zunehmendem Alter nimmt die Produktion von Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure ab. Die Haut verliert an Spannkraft und Regenerationsfähigkeit, wodurch sich die durch Muskelbewegungen entstehenden Linien immer schlechter zurückbilden können.
Medizinisch wird zwischen dynamischen und statischen Falten unterschieden. Dynamische Stirnfalten entstehen ausschließlich durch Muskelaktivität, während statische Stirnfalten auch in entspannter Gesichtshaltung sichtbar bleiben. Die genaue Analyse der individuellen Anatomie ist entscheidend für die Wahl einer geeigneten Behandlung. Ziel moderner ästhetischer Verfahren ist es, die Ursache der Faltenbildung gezielt zu behandeln und gleichzeitig die natürliche Mimik zu bewahren.
Dynamische und statische Stirnfalten – wo liegt der Unterschied?
Nicht jede Stirnfalte entsteht auf dieselbe Weise. Für die Wahl der passenden Behandlung ist es wichtig zu unterscheiden, ob es sich um dynamische oder statische Stirnfalten handelt.
Dynamische Stirnfalten treten ausschließlich bei aktiver Mimik auf. Sie entstehen beispielsweise beim Anheben der Augenbrauen, bei Konzentration oder als unbewusste Reaktion auf Emotionen. In jüngeren Jahren verschwinden diese Linien nach der Muskelentspannung meist vollständig wieder.
Mit zunehmendem Alter kann sich das Erscheinungsbild verändern. Durch die wiederholte Belastung der Haut sowie den natürlichen Verlust von Elastizität und Feuchtigkeit bleiben die Falten zunehmend sichtbar. In diesem Fall spricht man von statischen Stirnfalten. Sie sind auch dann erkennbar, wenn die Gesichtsmuskulatur vollständig entspannt ist.
Je früher dynamische Falten behandelt werden, desto besser lässt sich einer dauerhaften Einprägung entgegenwirken. Bei bereits bestehenden statischen Falten kann häufig ebenfalls eine deutliche Verbesserung erzielt werden. Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt von der individuellen Ausprägung der Falten sowie den persönlichen ästhetischen Zielen ab.
Botox oder Hyaluron bei Stirnfalten?
Für die Behandlung von Stirnfalten stehen verschiedene ästhetische Verfahren zur Verfügung. Besonders häufig wird Botulinumtoxin eingesetzt, da horizontale Stirnfalten in den meisten Fällen durch die wiederholte Aktivität des Stirnmuskels entstehen. Durch die gezielte Entspannung dieser Muskulatur kann die Haut glatter wirken und die Faltenbildung sichtbar reduziert werden.
Hyaluronsäure verfolgt einen anderen Ansatz. Sie dient vor allem dazu, Volumenverluste auszugleichen und die Hautstruktur zu unterstützen. Während Botulinumtoxin die Ursache der Faltenbildung behandelt, kann Hyaluronsäure bei bestimmten Befunden ergänzend eingesetzt werden, um bereits eingeprägte Linien optisch zu verbessern.
Welche Behandlung geeignet ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Entscheidend sind unter anderem die Tiefe der Falten, die Muskelaktivität, die Hautqualität sowie die individuellen Erwartungen an das Ergebnis. In vielen Fällen bietet die Behandlung mit Botulinumtoxin bei Stirnfalten die effektivste Möglichkeit, die Ursache der Faltenbildung gezielt zu adressieren.
Im persönlichen Beratungsgespräch wird die individuelle Ausgangssituation analysiert, um ein Behandlungskonzept zu entwickeln, das natürliche Ergebnisse und eine harmonische Gesichtsausstrahlung unterstützt.
Wann reicht Botox allein nicht mehr aus?
Botulinumtoxin gilt als bewährte Methode zur Behandlung von Stirnfalten. Dennoch gibt es Situationen, in denen die alleinige Entspannung der Muskulatur nicht ausreicht, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
Insbesondere bei tief eingeprägten Stirnfalten, die über viele Jahre entstanden sind, kann die Hautstruktur bereits dauerhaft verändert sein. In diesen Fällen bleiben die Linien auch nach einer erfolgreichen Muskelentspannung teilweise sichtbar. Die Behandlung kann die weitere Vertiefung der Falten verhindern und häufig eine deutliche Verbesserung bewirken, die Haut benötigt jedoch Zeit, um sich zu regenerieren.
Abhängig von Hautqualität, Alter und Ausprägung der Falten können ergänzende Maßnahmen sinnvoll sein. Ziel ist dabei nicht nur die Entspannung der Muskulatur, sondern auch die Verbesserung der Hautstruktur und des gesamten Hautbildes. Welche Möglichkeiten infrage kommen, wird individuell im Rahmen eines Beratungsgesprächs beurteilt.
Wichtig ist, dass auch bei ausgeprägten Stirnfalten häufig bereits durch Botulinumtoxin ein natürlich wirkendes und sichtbar verjüngtes Erscheinungsbild erzielt werden kann. Die Entscheidung für zusätzliche Verfahren sollte stets auf einer individuellen Analyse und realistischen Erwartungshaltung basieren.
Wie lange hält die Behandlung von Stirnfalten?
Nach der Behandlung setzt die Wirkung nicht unmittelbar ein. Erste Veränderungen werden häufig nach wenigen Tagen sichtbar, während sich das vollständige Ergebnis in der Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen entwickelt.
Die Haltbarkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen unter anderem die individuelle Muskelaktivität, Stoffwechselprozesse, die Dosierung sowie persönliche Lebensstilfaktoren. Da die Stirnmuskulatur im Alltag intensiv genutzt wird, kann die Wirkungsdauer von Person zu Person unterschiedlich ausfallen.
Mit der Zeit nimmt die Muskelaktivität schrittweise wieder zu und die natürliche Mimik kehrt vollständig zurück. Viele Patientinnen und Patienten entscheiden sich daher für regelmäßige Auffrischungsbehandlungen, um das Ergebnis langfristig zu erhalten. Durch kontinuierliche Behandlungen kann häufig erreicht werden, dass sich die Stirnfalten weniger stark ausprägen und die Haut insgesamt glatter erscheint.
Die genaue Wirkungsdauer ist individuell verschieden und wird im Beratungsgespräch ausführlich erläutert. Ziel ist stets eine natürliche Balance zwischen sichtbarer Faltenreduktion und erhaltener Gesichtsausstrahlung.
Wirkungseintritt & Ergebnisentwicklung – was in den ersten Wochen passiert
Nach der Injektion setzt die Wirkung von Botulinumtoxin nicht sofort ein. In den ersten zwei bis vier Tagen beginnt der behandelte Muskel, seine Aktivität schrittweise zu reduzieren. Das sichtbare Ergebnis – eine spürbar glattere Stirn – entwickelt sich typischerweise innerhalb von sieben bis vierzehn Tagen. Die volle Wirkung ist nach etwa zwei Wochen erreicht. In diesem Zeitraum sollte keine Nachkorrektur vorgenommen werden. Sehr tiefe, statische Falten, die auch in Ruhe sichtbar sind, bilden sich langsamer zurück und können nach mehreren Behandlungszyklen zunehmend verblassen, da der Muskel dauerhaft weniger beansprucht wird und die Haut sich regenerieren kann.
Risiken und mögliche Nebenwirkungen
Die Behandlung von Stirnfalten mit Botulinumtoxin gilt bei fachgerechter Anwendung als bewährtes und gut verträgliches Verfahren. Wie bei jeder medizinischen Behandlung sollten Patientinnen und Patienten jedoch über mögliche Risiken und Nebenwirkungen informiert werden.
Zu den häufigsten vorübergehenden Reaktionen zählen leichte Rötungen, Schwellungen oder kleine Blutergüsse im Bereich der Injektionsstellen. Diese klingen in der Regel innerhalb weniger Tage wieder ab. Gelegentlich können auch leichte Kopfschmerzen oder ein vorübergehendes Spannungsgefühl auftreten.
Da die Stirn eine zentrale Rolle für die Gesichtsmimik spielt, ist eine präzise Analyse der individuellen Anatomie besonders wichtig. Eine sorgfältig abgestimmte Dosierung trägt dazu bei, natürliche Ergebnisse zu erzielen und die Harmonie der Gesichtszüge zu erhalten.
In seltenen Fällen können vorübergehende unerwünschte Effekte auftreten, wenn benachbarte Muskelgruppen beeinflusst werden. Aus diesem Grund sollte die Behandlung ausschließlich durch qualifizierte und erfahrene medizinische Fachkräfte durchgeführt werden.
Vor jeder Behandlung erfolgt eine umfassende Beratung, in der mögliche Risiken, individuelle Voraussetzungen und realistische Behandlungsergebnisse besprochen werden. Ziel ist es, die Behandlung so sicher wie möglich zu gestalten und gleichzeitig ein ästhetisch natürliches Ergebnis zu erreichen.
Für wen eignet sich eine Stirnfalten-Behandlung?
Eine Stirnfalten-Behandlung kann für Menschen geeignet sein, die sich ein glatteres und erholteres Erscheinungsbild wünschen, ohne dabei ihre natürliche Ausstrahlung zu verlieren. Besonders häufig entscheiden sich Personen für eine Behandlung, wenn horizontale Linien auf der Stirn zunehmend sichtbar werden oder als störend empfunden werden.
Dabei spielt das Alter allein keine entscheidende Rolle. Manche Menschen entwickeln aufgrund ihrer Mimik bereits in jüngeren Jahren erste Stirnfalten, während andere erst deutlich später Veränderungen wahrnehmen. Auch genetische Faktoren, Hautbeschaffenheit und Lebensstil können Einfluss auf die Entstehung und Ausprägung von Stirnfalten haben.
Die Behandlung eignet sich sowohl für Frauen als auch für Männer. Sie kann bei ersten mimischen Falten ebenso sinnvoll sein wie bei bereits stärker ausgeprägten Linien. Entscheidend ist stets die individuelle Ausgangssituation und die Frage, welche Erwartungen an das Ergebnis bestehen.
Im persönlichen Beratungsgespräch werden die anatomischen Voraussetzungen analysiert und die Behandlungsziele gemeinsam besprochen. Auf diese Weise kann ein individuelles Konzept entwickelt werden, das zu den Gesichtszügen, der Mimik und den persönlichen Wünschen passt.
Eignung & Kontraindikationen – für wen die Behandlung geeignet ist
Die Behandlung mit Botulinumtoxin eignet sich grundsätzlich für Erwachsene, die dynamische Stirnfalten – also Falten, die durch Muskelaktivität entstehen – reduzieren möchten. Hauttyp und Faltentyp spielen eine entscheidende Rolle: Bei sehr dünner, empfindlicher Haut oder bei ausschließlich statischen, tief eingegrabenen Falten sind ergänzende Verfahren sinnvoll. Kontraindiziert ist die Behandlung bei Schwangerschaft und Stillzeit, bei bestimmten neuromuskulären Erkrankungen wie Myasthenia gravis, bei aktiven Hautinfektionen im Behandlungsbereich sowie bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber den Inhaltsstoffen des Präparats. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente, insbesondere Blutverdünner, ist im Vorfeld zu besprechen. Eine individuelle ärztliche Anamnese vor der Behandlung ist daher verpflichtend.
Kosten der Stirnfalten-Behandlung
Die Kosten einer Stirnfalten-Behandlung werden individuell auf Basis der persönlichen Ausgangssituation festgelegt. Maßgeblich sind dabei insbesondere die Stärke der Muskulatur, die Ausprägung der Falten sowie die gewünschten Behandlungsziele.
Da jede Stirn unterschiedliche anatomische Voraussetzungen aufweist, erfolgt die Behandlung nicht nach einem festen Standard. Während bei leichteren mimischen Falten häufig bereits eine geringere Dosierung ausreichend sein kann, kann bei stärker ausgeprägten Stirnfalten ein höherer Behandlungsaufwand erforderlich werden.
Auch die Frage, ob ausschließlich die Stirn oder weitere Gesichtsregionen in das Behandlungskonzept einbezogen werden, kann Einfluss auf den Umfang der Behandlung haben. Ziel ist stets ein ausgewogenes und natürliches Ergebnis, das die individuelle Mimik respektiert und gleichzeitig für ein frisches Erscheinungsbild sorgt.
Im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs werden die individuellen Voraussetzungen analysiert und die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten erläutert. Auf dieser Grundlage erhalten Patientinnen und Patienten eine transparente Einschätzung zum empfohlenen Behandlungsumfang und den damit verbundenen Kosten.
Verwandte Behandlungen bei MYSKIN
Je nach Befund und individuellem Behandlungsziel können folgende Verfahren ergänzend oder alternativ in Betracht kommen:
Zornesfalten-Behandlung mit Botulinumtoxin: Die vertikalen Falten zwischen den Brauen entstehen durch andere Muskeln als die horizontalen Stirnfalten. Beide Bereiche werden häufig kombiniert behandelt, um ein harmonisches Gesamtbild zu erzielen.
Morpheus8 für die Stirn: Das Radiofrequenz-Needling-Verfahren stimuliert die Kollagenproduktion und eignet sich besonders bei Hauterschlaffung und Texturveränderungen im Stirnbereich, die über rein dynamische Falten hinausgehen.
Medical Needling: Feinnadelbasiertes Verfahren zur Anregung der Hauterneuerung – geeignet bei oberflächlichen Linien und allgemeiner Hauttexturoptimierung, ohne Einfluss auf die Muskelaktivität.
CO2-Laser: Für ausgeprägte Hauttexturveränderungen und tiefere statische Falten, bei denen eine Hautresurfacing-Therapie indiziert ist.
Die MYSKIN Experience
Was unsere Patienten häufig fragen
Bei korrekter Dosierung bleibt die Mimik der Stirn erhalten – sie wirkt lediglich entspannter. Das Ziel ist nicht die vollständige Bewegungslosigkeit, sondern eine reduzierte Muskelaktivität, die das Gesicht weniger angespannt erscheinen lässt. Erfahrene Behandler berücksichtigen dabei individuelle Muskelstärke, Gesichtsproportionen und den persönlichen Wunsch nach Natürlichkeit. Ein gut dosiertes Ergebnis fällt im sozialen Umfeld in der Regel nicht als Behandlung auf.
In der Regel ja, jedoch mit reduzierter Intensität. Botulinumtoxin entspannt den Stirnmuskel kontrolliert, ohne ihn vollständig zu blockieren. Die Fähigkeit, Mimik zu zeigen – Überraschung, Konzentration, Stirnrunzeln – bleibt grundsätzlich erhalten. Das genaue Ausmaß der Bewegungsreduktion hängt von der individuellen Dosierung und der Muskelstärke ab und wird vorab im Aufklärungsgespräch besprochen.
Es gibt kein festgelegtes Mindestalter. Entscheidend ist nicht das kalendarische Alter, sondern der Befund: Sind die Stirnfalten überwiegend dynamisch – also durch Muskelaktivität bedingt –, kann eine Behandlung sinnvoll sein. Manche Personen beginnen präventiv in den späten Zwanzigern, andere erst, wenn sich Falten dauerhaft eingeprägt haben. Eine ärztliche Beratung hilft, den richtigen Zeitpunkt individuell einzuschätzen.
Bei regelmäßiger Behandlung berichten viele Patientinnen und Patienten, dass sich das Ergebnis langfristig verbessert. Da der Muskel dauerhaft weniger aktiv ist, entstehen neue Falten langsamer, und bestehende Linien können sich über mehrere Behandlungszyklen hinweg zunehmend abschwächen. Voraussetzung ist eine kontinuierliche, fachärztlich begleitete Behandlung mit angemessenen Intervallen.
Wird die Behandlung nicht fortgeführt, kehrt die Muskelaktivität nach dem Nachlassen der Wirkung – in der Regel nach vier bis sechs Monaten – vollständig zurück. Die Falten bilden sich dann wieder wie vor der Behandlung aus. Ein dauerhafter negativer Effekt durch das Absetzen ist nicht bekannt. Die Haut kehrt zu ihrem Ausgangszustand zurück, ohne dass sich der Zustand im Vergleich zur unbehandelten Situation verschlechtert.
Die verwendeten Nadeln sind sehr fein, sodass die meisten Personen die Injektionen als leichtes Stechen wahrnehmen. Schmerzen im eigentlichen Sinne werden selten beschrieben. Bei erhöhter Empfindlichkeit kann auf Wunsch eine topische Betäubungscreme aufgetragen werden. Die Behandlung dauert in der Regel nur wenige Minuten, was die Gesamtbelastung gering hält.
Stirnfalten entstehen durch die wiederholte Kontraktion des Musculus frontalis – des Stirnmuskels, der für das Hochziehen der Brauen und das Runzeln der Stirn verantwortlich ist. Mit zunehmendem Alter verliert die Haut an Elastizität und Kollagen, sodass sie sich nach Muskelkontraktionen nicht mehr vollständig zurückbildet. Die Falten prägen sich dauerhaft ein. Genetische Faktoren, UV-Exposition und eine ausgeprägte Mimik beschleunigen diesen Prozess.
Botulinumtoxin Typ A blockiert vorübergehend die neuromuskuläre Signalübertragung am behandelten Muskel. Der Stirnmuskel kann sich dadurch weniger stark zusammenziehen, was die Faltenbildung reduziert. Die Wirkung setzt nach wenigen Tagen ein und ist nach etwa zwei Wochen vollständig ausgeprägt. Da kein chirurgischer Eingriff stattfindet und keine dauerhaften Veränderungen vorgenommen werden, gilt das Verfahren als reversibel.
Die Behandlung eignet sich für Erwachsene mit dynamischen Stirnfalten, also Falten, die primär durch Muskelaktivität entstehen. Personen mit rein statischen, tief eingegrabenen Falten ohne Muskelbezug profitieren möglicherweise stärker von ergänzenden Verfahren. Nicht geeignet ist die Behandlung bei Schwangerschaft, Stillzeit, bestimmten neurologischen Erkrankungen und aktiven Hautinfektionen im Behandlungsbereich. Eine individuelle Anamnese klärt die Eignung im Vorfeld ab.
Nach einer ärztlichen Anamnese und Aufklärung wird die Stirn desinfiziert. Anschließend werden kleine Mengen Botulinumtoxin mit einer sehr feinen Nadel an zuvor definierten Punkten injiziert. Die eigentliche Injektionsphase dauert wenige Minuten. Im Anschluss wird eine kurze Ruhephase empfohlen. Nachsorgehinweise werden schriftlich ausgehändigt. Ein Kontrolltermin nach zwei Wochen ermöglicht die Beurteilung des Ergebnisses und bei Bedarf eine Feinanpassung.
Nein, bei fachgerechter Anwendung bleibt die Mimik erhalten. Botulinumtoxin reduziert die Muskelaktivität, ohne sie vollständig zu unterbinden. Das Ziel ist eine natürlich wirkende Entspannung, keine Immobilisierung. Eine übermäßige Dosierung, die zu einem ausdruckslosen Erscheinungsbild führt, entspricht nicht dem Behandlungsstandard. Erfahrene Behandler orientieren sich an der individuellen Muskelanatomie und dem persönlichen Ergebniswunsch.
Ob Stirnfalten vollständig verschwinden, hängt von ihrer Tiefe und ihrem Typ ab. Dynamische Falten, die ausschließlich bei Muskelaktivität sichtbar sind, können sich nach der Behandlung deutlich oder vollständig zurückbilden. Tiefe, statische Falten, die auch in Ruhe sichtbar bleiben, lassen sich mit Botulinumtoxin allein in der Regel nur teilweise reduzieren. In diesen Fällen können ergänzende Verfahren sinnvoll sein, die im Beratungsgespräch besprochen werden.
Ja, Botulinumtoxin lässt sich mit verschiedenen ergänzenden Verfahren kombinieren. Häufig wird die Stirnbehandlung zusammen mit der Zornesfalten-Behandlung durchgeführt, da beide Bereiche funktionell zusammenhängen. Bei ausgeprägter Hauterschlaffung oder Texturveränderungen kann eine Kombination mit Radiofrequenz-Needling oder Skinboostern sinnvoll sein. Welche Kombinationen im Einzelfall geeignet sind, wird im ärztlichen Beratungsgespräch individuell festgelegt.
Die Wirkung von Botulinumtoxin ist temporär. Nach vier bis sechs Monaten baut der Körper den Wirkstoff vollständig ab, und die Muskelaktivität kehrt zurück. Für ein kontinuierliches Ergebnis sind regelmäßige Folgebehandlungen notwendig. Bei konsequenter Behandlung über mehrere Jahre berichten viele Patientinnen und Patienten, dass sich die Intervalle verlängern lassen, da der Muskel durch die reduzierte Beanspruchung langfristig an Volumen verliert.
In den ersten vier Stunden nach der Behandlung sollten Sie den Behandlungsbereich nicht berühren, reiben oder massieren. Sportliche Aktivitäten mit hoher körperlicher Belastung sowie Saunabesuche sollten für 24 Stunden vermieden werden. Direkte Sonneneinstrahlung und Wärmebehandlungen im Gesicht sind in den ersten Tagen ebenfalls nicht empfehlenswert. Detaillierte schriftliche Nachsorgehinweise erhalten Sie nach jeder Behandlung bei MYSKIN.
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